Kuba gilt seit der Revolution von 1959 als Symbol des Widerstands der lateinamerikanischen Linken gegen den US-Imperialismus. Nachdem die Karibikinsel durch den Sturz von Nicolás Maduro keine Öllieferungen aus Venezuela und wegen Zollandrohungen keine aus Mexiko erhält, steht sie wirtschaftlich vor dem Zusammenbruch. Donald Trump erklärte im März, er werde wohl die «Ehre haben, Kuba zu übernehmen». Viele Exilkubaner sehen darin eine mögliche Zukunft für ihr Land. Aber wie sehen das die Inselbewohner? Die US-Reporterlegende Jon Lee Anderson hat sie gefragt und erzählt aus erster Hand, wie es um die «Perle der Karibik» steht.