Sich weiterbilden, sich selbst lieben, Theater spielen, gemeinsam lesen, auf die Zähne beissen – das sind einige der Strategien, an denen sich chinesische Frauen festhalten, um in einer Gesellschaft zu überleben, in der bis vor Kurzem allein schon die Geburt eines Mädchens ein Unglück war. Zwei chinesische Reporterinnen präsentieren zwei Schicksale: eine Frau, die unter der Gewalt ihres Ehemannes leidet, rechtlichen Schutz sucht und fallengelassen wird, und eine Foxconn-Arbeiterin, die für Arbeiterrechte kämpft und zeigt, dass man selbst in einem autoritären Staat die Autonomie behaupten kann.
Sprachen: Chinesisch und Deutsch
Ziyi Xie ist eine in Peking ansässige Journalistin, die in der Medienabteilung eines Internetunternehmens arbeitet. Ihre Arbeit konzentriert sich auf soziale Themen, sie hat über Wanderarbeiter, Menschen mit Behinderungen, Internet-Prominente, Beamte und Hausfrauen geschrieben.
Yang Liu ist Journalistin und unabhängige Dokumentarfilmerin, die sich der Berichterstattung über Arbeit, Gender, Bildung und Umwelt widmet. Sie begann als Redakteurin eines Kulturmagazins und wechselte später zum Journalismus mit Schwerpunkt auf sozialen Themen.
Ying Zhang arbeitet als aussenpolitische Journalistin in der chinesischen Redaktion von SWI swissinfo.ch. Sie berichtet über Chinas Beziehungen zu anderen Staaten und internationalen Akteuren sowie über die Haltung der Schweiz gegenüber China. Davor befasste sie sich mit Chinas adaptiver Entwicklung, technologischer Innovation, sowie der Entwicklung von Frauen und den ihnen begegnenden institutionellen Barrieren.
SWI swissinfo.ch ist der zehnsprachige Online-Dienst der SRG für das internationale, an der Schweiz interessierte Publikum.