Mario Jursich Durán wurde am 4. Juni 1964 in Valledupar (Kolumbien) geboren. Bis Februar 2016 war er Chefredakteur der Zeitschrift «El Malpensante», zu deren Gründungsmitgliedern er ebenfalls zählt. Unter seiner Leitung gewann die Zeitschrift elf Mal den Nationalen Journalismuspreis Simón Bolívar, und er selbst erhielt diese Auszeichnung im Jahr 2018. Von 2016 bis 2019 war er Chefredakteur des Fondo de Cultura Económica und ist derzeit Moderator der Sendung «Del Canto al Cuento» im Nationalen Rundfunk sowie Dozent im Masterstudiengang Journalismus an der Icesi-Universität in Cali.
Er hat sieben Bücher veröffentlicht, darunter: ¡Fuera zapato viejo! Crónicas, retratos y entrevistas sobre la salsa en Bogotá, El impúdico brebaje. Los cafés de Bogotá 1866–2015, Archivo Gaitán. Una memoria gráfica de El Bogotazo und Miradas cruzadas. Las relaciones entre Austria y Colombia.
Seit 2012 arbeitet er mit der Fundación de Periodismo Iberoamericano (FNPI) als Workshop-Leiter zusammen, und 2013 berief ihn die Buchmesse von Guadalajara in den Ausschuss, der für die Wahl der Jury des FIL-Preises für Literatur in romanischen Sprachen zuständig ist. Er schreibt für die Zeitschriften «Arcadia« aus Bogotá und Letras Libres aus Mexiko-Stadt.
