Liang Hong, Wissenschaftlerin und Schriftstellerin, ist Professorin am Institut für Literatur der Renmin-Universität China. Ihr literarisches Schaffen umfasst Literaturkritik, Reportagen und Belletristik. Sie ist bekannt für ihre wissenschaftlichen Forschungen zur chinesischen Literatur des 20. Jahrhunderts, doch zu wahrer Berühmtheit gelangte sie durch die Veröffentlichung zweier Sachbücher über ihre Heimatstadt: «China in Liang Village» (中国在梁庄, 2010), gefolgt von «Leaving Liang Village» (出梁庄记, 2013), wodurch Liang Hongs Ruf als scharfsinnige Beobachterin und Chronistin der sich wandelnden chinesischen Gesellschaft gefestigt wurde. Sie hat drei Werke der Literaturkritik veröffentlicht: «Notes from the Outlying Provinces: 20th Century Literature in Henan» (外省笔记:20世纪河南文学, 2008) und «Diminishing Halo: The Evolution of Narrative in Contemporary Chinese Literature» (灵光“的消逝:当代文学叙事美学的嬗变, 2009). In jüngerer Zeit veröffentlichte sie eine Sammlung von Kurzgeschichten sowie ihren ersten Roman, «Das Licht von Liang Guangzheng» (梁光正的光, 2017). Liang Hong wurde mit zahlreichen nationalen Preisen und Auszeichnungen geehrt.
Liang Hong
